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An den Orten, die im
Kernschattens liegen wird der Mond die Sonnenscheibe völlig abdecken. Für etwas mehr als zwei Minuten wird es in einem Korridor von ca. 100 km vollkommen Nacht. Es wird so dunkel, daß man (vorausgesetzt das
Wetter spielt mit), die Sterne sehen kann (siehe ‘Himmel-Button’).
Die Abdeckung der Sonne ist natürlich vom Standort abhändig. Auf der Linie
Saarbrücken, Karlsruhe, Stuttgart, Augsburg und München liegt das Zentrum des Kernschattens, der sich mit mehrfacher Schallgeschwindigkeit fortbewegt.
Sehr schön ist dies auf den Seiten von Bild der Wissenschaft dargestellt:
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Als 1., 2., 3. und 4. Kontakt bezeichnet der Astronom die
4 Übergangsstadien
einer totalen Sonnenfinsternis: Beginn der Verfinsterung, Eintritt in die Totalität, Austritt aus der Totalität, Ende der Finsternis. Die Kontakt-Zeiten der totalen Sonnenfinsternis am 11.8.1999 für
Stuttgart lauten:
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1. Kontakt: 11.12 Uhr, 52 Sekunden Mit dem Schutzglas kann man eine
erste Einkerbung am Rand der Sonnenscheibe beobachten. Es ist noch nichts von der kommenden Verfinsterung zu sehen - noch über eine Stunde lang wird es hell sein.
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2. Kontakt: 12.32 Uhr, 55 Sekunden In einer Perlschnur verblitzen
die letzten Strahlen und es wird völlig dunkel.
Die totale Sonnenverfinsterung hat begonnen. Nun sieht man die Korona und die Protuberanzen der Sonne. Auch helle Sterne und Planeten werden am verdunkelten Nachthimmel sichtbar.
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3. Kontakt: 12.35 Uhr, 12 Sekunden Wie sie begonnen, geht sie zu
Ende: Die Totalität verabschiedet sich mit einer Perlschnur. Beim Blick nach oben heißt es wieder: Schutzgläser aufs Auge. Im Osten kann man den Totalitätsschatten davonhuschen sehen.
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4. Kontakt: 13.57 Uhr, 1 Sekunde
Die Mondscheibe trennt sich wieder von der Sonne. Die Finsternis ist vorüber.
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